Ein Armbrustschütze auf einem Knie, den Fuß im Spannbügel seiner Waffe, der die Sehne mit Gürtelhaken oder Winde spannt. Langsam beim Laden, verheerend beim Schuss. Epoche: Schlacht bei Grunwald, 15. Juli 1410.
Beide Seiten setzten bei Grunwald Armbrustschützen ein - polnische und städtische Aufgebote für die Krone, böhmische, mährische und pommersche Söldner für den Orden. Armbrüste mit Stahlbogen waren die schwersten Fernwaffen auf dem Feld und konnten auf kurze Distanz Kettenpanzer und sogar Plattenrüstung durchschlagen.
Bemalungstipps
- Waffenrock: gedämpfte naturfarbene Wolle oder städtische Livree.
- Kettenhemd oder Brigantine: dunkler Stahl, Sepia-Wash, optional Nieten.
- Armbrustschaft: warmes Holz; Bogen: dunkler Stahl; Sehne: helles Leinen.
- Bolzenköcher am Gürtel: dunkles Leder mit gebrochen weißen Federn.
Historische Quellen & weiterführende Literatur
- Studien zur mittelalterlichen Armbrust (Payne-Gallwey)
- Rekonstruktionen der Schlachtordnung bei Grunwald
⚠ Kleinteile. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.























