Ein mittelalterlicher Schildträger, auf dem Schlachtfeld gefallen - Kettenhemd oder Gambeson, der Schild rutscht ihm vom Arm, der Körper mitten im Zusammenbrechen statt leblos hingestreckt. Epoche: Schlacht bei Grunwald, 15. Juli 1410.
Schildträger und Knappen (armigeri) begleiteten die Ritter in die Schlachtlinie und trugen Ersatzlanzen, Helme und die größeren Dreieckschilde. Die Verluste bei Grunwald gingen in die Tausende; das Feld war nach der Schlacht bekanntlich übersät mit gefallenen Bannern, zerbrochenen Waffen und zertrampelten Körpern.
Bemalungstipps
- Gambeson: gebrochen weißes Leinen oder gedämpfte Wolle, am Saum verschmutzt.
- Kettenhemd (falls sichtbar): dunkler Stahl mit Sepia-Wash.
- Schild: je nach Szene mit einem Zeichen der Krone oder des Ordens bemalen.
- Schlamm und rotbrauner Wash auf der Bodenseite; kein grelles Blut.
Historische Quellen & weiterführende Literatur
- Studien zu Verlusten auf mittelalterlichen Schlachtfeldern
- Chronikberichte zu Grunwald
⚠ Kleinteile. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.























