Eine nordische Fischverkäuferin - langes Trägerkleid über einem längeren Unterkleid, einen Korb mit ausgenommenem Fisch auf der Hüfte, bereit, den Morgenpreis auszurufen. Epoche: Wikingerzeit, ca. 793-1066 n. Chr..
Der Handel im nordischen Fischerdorf war größtenteils Frauenarbeit: Ausnehmen, Einsalzen, Tragen zum Anleger für das nächste auslaufende Schiff und Verkauf vor Ort an Markttagen. Diese Figur trägt die typische Kleidung einer Frau der Wikingerzeit - ein langes Unterkleid mit einem Trägerkleid aus Wolle (smokkr), das vor der Brust von zwei ovalen Fibeln gehalten wird, Lederschuhe und Haar unter einem schlichten Leinentuch. Der breite Korb ist fest mit der Hüfte verbunden und zur Hälfte mit Fisch gefüllt, angedeutet als kompakte Masse.
Bemalungstipps
- Unterkleid: ungefärbtes, helles Leinen.
- Smokkr (Trägerkleid): gefärbter Ton - Krapprot, Waidblau oder Wau-Gelb, wenn du eine wohlhabendere Händlerin darstellen willst.
- Fibeln: warme Bronze.
- Korb: hellbraune Weide, Sepia-Wash im Geflecht.
- Fisch: silbriges Graublau, dunklerer Rückenstreifen.
Historische Quellen & weiterführende Literatur
- Textilfunde aus den Gräbern von Birka (Smokkr und Fibelsätze von Frauen)
- Erwähnungen von Marktfrauen in den Sagas
⚠ Kleinteile. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.























