Ein angelsächsischer Kasernenkoch - Schürze über der gegürteten Tunika, hochgekrempelte Ärmel, Schöpfkelle in der Hand, mitten beim Umrühren am Gemeinschaftstopf. Epoche: Frühmittelalter, ca. 600-900 n. Chr..
Angelsächsische Hallen verpflegten ihre Kriegerschar aus einem oder zwei großen Töpfen, um die sich die Hausköche kümmerten: Gerstenbrei, Salzfleisch, Wurzeleintopf. Der Koch war eine feste Größe im Langhaus und kein Einsiedler in der Küche - gearbeitet wurde direkt neben dem Schlafplatz der Männer. Diese Figur ist mitten in der Bewegung: das Gewicht auf einem Fuß, die Kelle erhoben, leicht zum unsichtbaren Topf geneigt. Die Haltung erzählt die Rolle auch ohne Zubehör.
Bemalungstipps
- Tunika: ungefärbte Wolle in Graubraun.
- Schürze: kräftigeres Sepia, am Saum rußfleckig.
- Kelle: dunkler Holzgriff, hellere, blank polierte Schöpfschale.
Historische Quellen & weiterführende Literatur
- Beda über das Leben in der Halle
- Rekonstruierte Langhäuser in West Stow
⚠ Kleinteile. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.























